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1939
Karl Meier, schon 1939 Konstrukteur bei VW
„Wir bestätigen die mit Ihnen geführten Verhandlungen, nach denen wir bereit sind, Sie als Konstrukteur für Innenausstattung mit einem monatlichen Gehalt von RM 430.- brutto und einer Probezeit von drei Monaten per 1. März 1939 einzustellen.“ Dieses Schriftstück erhielt KAMEI-Gründer KArl MEIer am 13. Februar 1939 vom Volkswagenwerk. Von der Pike auf hatte der gebürtige Saarländer das Kfz-Handwerk erlernt und sich bald auf Karosseriebau spezialisiert. Doch dann verlagerte er sein Interesse mehr auf den Bereich des Interieurs und der Falt-Verdecke. Seine Wanderjahre verbrachte er u.a. bei dem Schweizer Autoveredler Gigax und dem renommierten Karosseriebauer Spohn in Ravensburg. 1936 landete er bei Opel, wirkte an der Innenausstattung des ersten Kadett mit und befreite diesen vom letzten Stück Holz. Meier, inzwischen zum Konstrukteur avanciert, gehörte zum Kreis der Auserwählten für die „Gesellschaft zur Vorbereitung des deutschen Volkswagens“. Hinter diesem Projekt stand Ferdinand Porsche. Karl wechselte von Rüsselsheim in die Stadt des KdF.-Wagens – heute Wolfsburg – und bekam die VW-Einstellungs-Nummer 12. Neben vielen Verbesserungs-vorschlägen, die im Februar 1945 noch mit Geld, danach mit einer Schachtel Zigaretten belohnt wurden, entwickelte er den legendären Schwimmwagen Typ 166 mit.
1949
Polsterarbeiten in einer Baracke
Unzufrieden über seine Karriereaussichten unter der neuen Militärführung des Volkswagenwerkes, tat sich der von Ideen sprühende Karl Meier mit Heinrich Schwen zusammen. Schwen, einige Jahre Schulungsleiter bei Volkswagen, baute aus Alt- und Neuteilen Nutzfahrzeuge und sogar ein Coupé auf VW-Basis zusammen. Karl konstruierte und baute fleißig mit. Das Coupé, von dem nur zwei Exemplare gefertigt wurden, erhielt von Meier sogenannte „Körperform-Sitze“, die im Prinzip heute noch verwendet werden. Auch Rennwagen auf VW-Basis, genannt „Tatzelwurm“, Urahn der späteren Formel Vau, entstanden hier – alles in Handarbeit! Als Schwen in der Währungsreform strauchelte und Volkswagen ihn nicht mehr vor der Tür duldete, machte sich Karl Meier in einer Holzbaracke aus dem Schwen-Nachlass selbständig. In dieser „Werkstatt“, deren Erstausstattung aus einer Nähmaschine, einigen VW-Sitzgarnituren, Kleinteilen und viel krummen Nägeln bestand, begann Karl mit einem Startkapital von 50-Noch-Reichsmark. Bald vergrößerte eine ausgebrannte Halle den Betrieb, in dem Meier zunächst sämtliche Funktionen vom Firmenchef bis zum Polsterer in Personalunion vereinigt hatte. Schon früh wurden seine Söhne Klaus und Uwe integriert. Klaus musste nach Schulschluss gebrauchte Sitzgestelle streichen. Da das Stoffmuster „Pfeffer und Salz“ aufgebraucht werden mussten, wurde es auch für die Schulbekleidung der Söhne zurechtgeschneidert. Da die aufgepäppelten Sitze begehrt waren, kam Meier die Idee, Schonbezüge zu nähen und auch nähen zu lassen. In kurzer Zeit konnten pro Tag 15 Volkswagen von 30 Näherinnen bezogen werden. Meiers Idee fand schnell industrielle Nachahmer, die in größeren Stückzahlen und kostengünstiger fertigten. Die Familie stellte die Nähmaschinen in die Ecke, und Karl tüftelte neue Produkte für das Volkswagen- Interieur aus. Sie waren derart erfolgreich, dass sie teilweise in die Käfer-Serie – Beispiel: Gaspedal statt Rolle - einflossen, oder in der heutigen Automobilproduktion fester Bestandteil sind.
1952
1952 KAMEI: Aus „Schlummerrollen“ werden Sicherheits-Kopfstützen
1952 war es amtlich: Gründung von KAMEI (KArl MEIer) als Hersteller von sinnvollem Autozubehör, vorerst nur im Interieur-Bereich.. Mit seinen Sitzbezügen hatte er begonnen, mit Ablagen aller Art, Kofferraumabdeckungen, Halterungen für Hüte, Stützen für sämtliche Gliedmaßen, verstellbare Sitze ( das entsprechende Patent stammt von Meier) und sogar einer Blumenvase samt Halterung machte er Käfer-Innenausstattungs-Furore. Seine berühmte „Schlummerrolle“ stieß auf Kritik. Sie würde die Müdigkeit des Autofahrers fördern, hieß es. Meiers Antwort fiel kurz und bündig aus: „Ein Autofahrer muss es bequem und komfortabel haben, umso entspannter kann er sich auf den Verkehr konzentrieren. Außerdem schützen sie das Genick. Diesen Sicherheitsaspekt verfolgte Meier sofort weiter und bot als erster Hersteller Sicherheits-Kopfstützen an, die heute in jedem Neuwagen der Welt obligatorisch sind. Längst hatte Kamei den Barackenrahmen gesprengt und sich in einer alten Fensterrahmen-Fabrik eingenistet. In diesem „Auto-Ideen-Schmiede“, so Karls jüngerer Sohn Uwe, entstanden bis 1978 erstaunliche Produkte, die oftmals Tuning-Geschichte schrieben.
1953
1953 „Tiefensteuer“ von KAMEI: 1953 Ur-Spoiler Premiere
In den letzten Kriegstagen bei Volkswagen war Karl Meier auch mit dem Flugzeugbau in Berührung gekommen, denn im Auftrag von Junkers musste das Werk Tragflächen bauen. Hierbei beschäftigte sich Meier – wenn auch nur am Rande – ein wenig mit dem Thema Aerodynamik. Wie sich später herausstellen sollte, prägten diese Kenntnisse den Erfolg von KAMEI mit. Meier, der sich über die Hecklastigkeit des VW-„Käfers“ und das unruhige Fahrverhalten besonders bei Geschwindigkeiten um 100 km/h – damals viel „Holz“ – ärgerte, sorgte für Abhilfe. Er konstruierte ein „Tiefensteuer“. Dieses aerodynamische Hilfsmittel nennt man heute Spoiler. Um das „Tiefensteuer“ zu testen und auch seine Interieur-Auto-Extras ins richtige Licht zu rücken, fuhr Karl Meier zum Genfer Salon 1953. Da ihm die Salon-Portale mangels der fürs Entree nötigen Finanzen verschlossen blieben, deklarierte er kurzerhand einige Quadratmeter am Straßenrand vor dem Salon zu seinem Freigelände. Weil er seine Zeitgenossen nicht von den Vorteilen dieses aus Spannten und Aluhaut gefertigten Gerätes überzeugen konnte, wanderte der Ur-Spoiler vorerst in die „Klamottenkiste“. 25 Jahre später waren Spoiler nicht mehr wegzudenken und in höheren Geschwindigkeitsbereichen unerlässlich. Von Anfang an gehörte KAMEI zu den bedeutendsten Spoiler-Herstellern. Warum wohl?!
1955
1955 Fußmatten- und -stützen – alles schon dagewesen
Bereits in den 50er Jahren gehörten Fußmatten für alle Fahrzeugbereiche und Fußstützen für den Kupplungsfuß zum KAMEI-Programm. 1955 bot KAMEI für den „Käfer“ die ersten Liegesitze an. Gegen Wetterunbilden – wer besaß schon eine Garage- empfahl Meier eine Schutzhaube fürs Dach und den Fensterbereich des VW. Viel oder sperriges Gepäck, das die Enge des Fahrzeuges nicht aufnehmen konnte, verbannte der Pragmatiker aufs Wagendach. Dafür hatte er eigens eine flatterfreie Schutzhülle mit Gepäckträger - den Vorgänger der heutigen Dachbox - konstruiert. Um seine Produkte auf ihre Resonanz beim „Fachpublikum“ zu testen, schickte Karl Meier seine Söhne mit Produkt-Infos auf die Parkplätze der VW-Werksangehörigen. Diese Scheiben-wischer-Botschaften verfehlten die erwünschte Wirkung nicht. War dann auch eine entsprechende Nachfrage da, konnte man getrost fertigen.
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